Gynäkologische Gemeinschaftspraxis K. Göhlich, Dr. med. C. Schlicker
Autorisierte Impfärztinnen

Kathrin Göhlich, Dr. med. Chris Schlicker
Impfungen nach den Richtlinien der Ständigen Impfkommission (STIKO)

Impfberatung

Viele Krankheiten werden durch Viren oder Bakterien übertragen und können daher nicht ursächlich behandelt werden. Es gibt aber die Möglichkeit, durch Impfungen vorzubeugen. Solche Impfungen werden in Deutschland von der Ständigen Impfkommission „STIKO“ geprüft und empfohlen.
Als Impfärztinnen liegt uns die Erhaltung Ihrer Gesundheit am Herzen. Gerne prüfen wir, ob Ihr Impfschutz ausreichend ist.

Bitte bringen Sie Ihren Impfpass
mit!

Schutzimpfungen gehören zu den effektivsten und wirkungsvollsten Maßnahmen, die wir in der Medizin kennen. Es sind nicht zuletzt die großen Impfprogramme, welche in den letzten hundert Jahren unsere durchschnittliche Lebenserwartung nahezu verdoppelt haben. Einige Erkrankungen konnten durch konsequentes Impfen ausgerottet werden (z.B. Pocken) oder treten durch einen guten Impfschutz der Bevölkerung nur noch selten auf. Andere Erkrankungen nehmen durch „Impfmüdigkeit“  in der Bevölkerung wieder in der Häufigkeit zu. In Deutschland besteht zwar keine Impfpflicht mehr, dennoch sollten Sie auf einen ausreichenden Impfschutz achten.
Moderne Impfstoffe sind gut verträglich. Schwerwiegende unerwünschte oder bleibende Arzneimittelwirkungen werden nur in äußerst seltenen Fällen beobachtet.
Die sog. „Kinderkrankheiten“(Masern, Mumps, Röteln) sind seit einigen Jahren wieder auf dem Vormarsch. So kann sich auch ein Erwachsener jederzeit infizieren. Mit steigendem Lebensalter verlaufen diese Infektionen aber immer komplikationsreicher. So gibt es z.B. jährlich ca. 100 Fälle von durch Masern verursachte Hirnhautentzündung, welche in 50% tödlich verläuft oder zu bleibenden Schäden führt. Mumps kann eine Entzündung des Gehirns verursachen, und eine Röteln-Infektion in der Schwangerschaft kann zu einer Fehlgeburt oder zu Behinderungen des Ungeborenen führen.
Die „Kinderlähmung“(Polio) tritt keineswegs nur im Kindesalter auf, auch hier ist im Erwachsenenalter mit deutlich schwereren Verläufen zu rechnen. Für einen optimalen Schutz sollte die Impfung alle 10 Jahre wiederholt werden.
Die Impfung gegen Tetanus, Diphterie und Pertussis(Keuchhusten) ist auch für  Erwachsene als Auffrisch-Impfung alle 10 Jahre empfohlen. Tetanus-Erreger gelangen durch kleinste Hautwunden in den Körper, bei Diphterie und Pertussis handelt es sich um eine Tröpfchen-Infektion (Husten, Niesen). Die Erreger setzen Gifte  frei, welche zu Wundstarrkrampf bzw. Atemnot und Herzschädigungen führen können.
Im Herbst eines jeden Jahres wird die Impfung gegen Grippe (Influenza) durchgeführt und ist empfohlen für Personen ab dem 60.Lebensjahr, Schwangere, abwehrgeschwächte Patienten sowie Berufstätige mit Kontakt zu vielen Menschen.
Alle  Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren können sich gegen HPV (Humane Papilloma Viren) impfen lassen. Diese Viren werden durch Geschlechtsverkehr übertragen und können Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen verursachen. Die Grundimmunisierung besteht aus drei Impfdosen.

Leberentzündungen (Hepatitis A, B) werden  ebenfalls durch Viren übertragen. Sie gehen einher mit der typischen Gelbfärbung der Haut. Die Hepatitis B kann in 10% der Fälle chronisch werden und bis zur Leberzirrhose mit entsprechend hohem Risiko für Leberkrebs führen. Bei Scheiden-und/oder Blaseninfektionen, die trotz Behandlung immer wieder erneut auftreten, können ebenfalls Impfungen durchgeführt werden.(Diese Impfkosten werden nicht von den Krankenkassen übernommen.)